Du musst noch nicht wissen, was genau los ist.

Vielleicht kennst du nur das Gefühl:

So wie es gerade läuft, möchte ich nicht weitermachen.

Du musst dein Thema nicht vorher sortieren.
Du musst keine Erklärung dafür haben.
Und du musst auch noch nicht wissen, was sich verändern soll.

Wir beginnen mit dem, was gerade da ist.

So beginnt eine Begleitung.

Du erzählst mir, was dich beschäftigt.

Eine Situation.
Ein Gespräch.
Eine Entscheidung, bei der du festhängst.
Oder einfach dieses diffuse Gefühl, dass etwas nicht stimmt.

Ich höre zu.

Und meistens zeigt sich ziemlich schnell eine Stelle, an der es interessant wird.

Ein Nebensatz.
Ein Widerspruch.
Etwas, das du zuerst ganz klar sagst und im nächsten Satz schon wieder zurücknimmst.

Dort bleiben wir.

Wir machen sichtbar, was bisher automatisch passiert.

Ich frage nach.

Ich spiegele dir, was ich wahrnehme.

Manchmal schauen wir auf eine konkrete Situation.
Manchmal auf einen Gedanken, der immer wieder auftaucht.
Manchmal auf das Gefühl darunter.

Nicht, um eine schnelle Erklärung zu finden.

Sondern damit du selbst erkennen kannst:

Was passiert hier eigentlich in mir?

Denn genau in dieser Klarheit entsteht wieder Bewegung.

Du musst nichts richtig machen.

Du darfst nachdenken.
Du darfst stocken.
Du darfst sagen: „Ich weiß es nicht.“

Und du darfst auch merken, dass eine Antwort, die eben noch richtig klang, plötzlich nicht mehr stimmt.

Wir müssen nichts erzwingen.
Aber wir gehen auch nicht vorschnell über das hinweg, was sich gerade zeigt.
Denn oft liegt genau dort das, was du bisher im Alltag wieder übergangen hast.

Nur das. Aber das ändert alles.

Meine Rolle

Ich führe den Prozess.

Du bestimmst das Tempo.

Ich halte den roten Faden, wenn du ihn gerade nicht siehst.
Ich frage weiter, wenn etwas noch nicht zusammenpasst.
Ich gebe dir meine Wahrnehmung – aber nicht als Wahrheit über dich.

Denn am Ende sollst du nicht besser verstehen, was ich über dich denke.
Du sollst klarer wahrnehmen können, was für dich stimmt.

Ich führe – aber du gehst.

Was sich verändert

Du erkennst dich früher.

Nicht erst Stunden später im Auto.
Nicht erst abends im Bett.
Nicht erst nach dem dritten Gespräch mit einer Freundin.

Du merkst früher:

Hier beginne ich gerade, mich zu erklären.
Hier werde ich unsicher, obwohl ich eben noch klar war.
Hier übernehme ich gerade etwas, das gar nicht meines ist.
Hier sage ich Ja, obwohl sich in mir längst etwas zurückzieht.

Und je früher du das bemerkst, desto mehr Wahl entsteht.

Entscheidungen werden ruhiger.
Grenzen müssen weniger hart werden.
Gespräche müssen hinterher nicht mehr endlos nachverhandelt werden.

Und Verbindung bedeutet immer seltener, dass du dafür dich selbst verlassen musst.

Der Rahmen

Persönlich. Klar. Ohne großes Vorher.

60 Minuten
100 Euro
in meiner Praxis in Kaufering oder online

Du brauchst dich auf unsere Sitzung nicht vorzubereiten.

Wenn du mir schreibst, erzählst du einfach in ein paar Sätzen, was dich gerade beschäftigt.

Ich lese deine Nachricht persönlich und melde mich bei dir.

Du musst noch nicht wissen, ob es passt.

Vielleicht weißt du nur:

Ich möchte mir selbst an dieser Stelle nicht noch einmal ausweichen.

Das reicht für den ersten Schritt.

Du musst keine perfekte Nachricht formulieren.
Ein paar ehrliche Sätze genügen.